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Wanderung rund um den Hirschenstein

Länge der Wegstrecke: 10 km
Beginn: Parkplatz am Erlebnisbad in Hartmannsdorf
Diese Wanderung ist ohne Markierung.


Wir verlassen den Ort zwischen Sportanlage und Erlebnisbad in östlicher Richtung auf einem alten Bauernweg. Vorbei an der ehemaligen Müllhalde, in der das ehemalige Mundloch des St. Wolfgangstollen mit zugeschüttet wurde. Dieser Stollen war der Hauptlieferant für den ehemaligen Wolfsthalhammer. Am Ende der Halde kommen wir auf die Hirschensteinstraße (früher: Lindenauer Straße; auch Fürstenweg genannt und so in den Karten eingezeichnet). Am Forst angekommen, nutzen wir die erste Abzweigung in östlicher Richtung. Auf dem kurzen Anstieg zum Schurichtweg befinden sich rechts und links Grenzsteine mit Krone, die auf den kurfürstlichen Besitz des Landes Sachsen hinweisen. Am Schurichtweg angekommen, geht es weiter in südlicher Richtung bis zum Fürstenweg. Hier geht es wieder bergauf in Richtung Lindenau. Nach Erreichen der Höhe verlassen wir diesen Weg und wandern auf den"Kleinen Flügel" in nördlicher Richtung weiter.

Nach Erreichen des Höhenzuges bietet sich ein herrlicher Ausblick auf Hartmannsdorf und Umgebung. Ca. 50 m weiter in nordwestlicher Richtung können wir das Rödelbachtal überblicken. Nach wenigen Meter weiter erreichen wir das Schachtgelände der Wismut, die hier von 1948-1950 nach Erz gegraben hat. Nach Beendigung eines kleinen Abstiegs wenden wir unseren Blick in östlicher Richtung, in der etwas abseits der "Alte Keller" zu sehen ist. Die Ortschronik von Hartmannsdorf besagt: "Daß vermutlich um 1691 unter Holstein'schem Besitz er als Stutenstall errichtet wurde. 1691 wurde in der Kirche zu Kirchberg ein Mohr getauft, welcher hier gewohnt haben soll. Vermutungen sprechen dafür, daß es sich um ein Huthaus gehandelt hat, das neben Bergleuten auch anderen Unterkunft gewährte. 1725 wurde es verkauft und wahrscheinlich zum Bau der oberen Mühle im Ort verwendet." Unser Weg führt uns weiter bis zur Kreuzung mit dem"Krummen Weg", die einstige Verbindung zwischen Hartmannsdorf und Schneeberg. Diesen Weg folgen wir rechts bis zur nächsten Kreuzung mit dem "Langen Flügel" (der den Forst in NordSüd-Richtung von Burkersdorf bis zum Wettiner Kreuz in zwei Hälften schneidet) und gehen in südlicher Richtung, um mit einem leichteren Anstieg das Ziel, den Hirschenstein zu erreichen.

Etwa 100 m vor dem Ziel wenden wir unsere Blicke nach rechts. Dort können wir uns in ca. 15 m Entfernung noch einmal mit der Bergbaugeschichte vertraut machen. Hier befand sich der "Krätzer Erbstollen". 1928 sollte hier nochmals ein Hindenburg-Schacht beginnen, der aber nur ein Versuch blieb. Auf der nächsten Anhöhe unseres Wanderweges verlassen wir diesen und streben in westlicher Richtung dem Gipfel des Hirschensteins zu. Mit 610,4 m über dem Meeresspiegel haben wir damit den höchsten Berg des Kreises "Zwickauer Land" erreicht. Nach erfolgreichem Abstieg kommen wir wieder auf den Fürstenweg. Dieser führt in östlicher Richtung auf die Salzstraße. Wir wollen aber nach Hartmannsdorf zurück und wandern in westlicher Richtung weiter. Unser Blick geht in südliche Richtung und nach ca. 100 m sehen wir die Wasserdurchfahrt der ehemaligen NVA. Beim Verlassen des Forstes genießen wir nochmals den Blick über unsere schöne Heimat.

Kontakt

Gemeinde Hartmannsdorf
Badstraße 1
08107 Hartmannsdorf
telefon icon 037602-789-0
telefax icon 037602-789-10
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